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Kurzführer durch die Geschichte des Kreises Höxter

772 bis 798
Karl der Große hält sich mehrfach zur Eroberung und Christianisierung Sachsens im Land zwischen Egge und Weser auf. 775 erkämpft er sich bei Höxter den Übergang über die Weser.


822
Gründung des Klosters Corvey bei Höxter, das in seiner missionarischen Wirkung nach Norden und Osten ausstrahlt.


Mittelalter
Im Kreisgebiet bilden sich die geistlichen Landesherrschaften des Fürstbischofs von Paderborn (Hochstift Paderborn) und um Höxter die des Fürstabtes von Corvey (Fürstabtei bzw. Fürstbistum Corvey) aus.


1524 bis 1618
Der Bau und Umbau zahlreicher Schlösser, Burgen, Rat- und Bürgerhäuser im Stil der Weserrenaissance bereichern die Kulturlandschaft um hervorragende und charakteristische Gebäude.


1618 bis 1648
Der Dreißigjährige Krieg führt zu großen Verlusten an Menschen sowie Hab und Gut und ist eine Zeit des wirtschaftlichen Niedergangs.


1802
Preußische Truppen besetzen die Fürstentümer Paderborn und Corvey. Die geistlichen Landesherrschaften hören auf zu bestehen.


1803
Das Kreisgebiet setzt sich zusammen aus dem Oberwaldischen Kreis (Sitz Brakel) und einem Teil des Warburger Kreises, die zu Preußen gehören, und dem ehemals Corveyer Gebiet um Höxter, das zum Fürstentum Oranien-Fulda gehört.


1806
Napoleonische Truppen erobern das Kreisgebiet.


1807
Das Gebiet des Kreises Höxter gehört zum französischen Königreich Westfalen. Höxter ist die Hauptstadt des Distriktes Höxter, der in etwa mit dem heutigen Kreis identisch ist.


1813
Die Franzosen werden vertrieben. Preußen übernimmt den ganzen Distrikt Höxter.


1816
Die preußische Regierung schafft die Kreise Höxter, Brakel und Warburg mit jeweils einem Landrat an der Spitze.


1832
Der Kreis Brakel wird mit dem Kreis Höxter zum Kreis Höxter mit Sitz in Höxter zusammengelegt.


1946
Die englische Besatzungsmacht stellt einen ehrenamtlichen Landrat und einen Oberkreisdirektor als Hauptverwaltungsbeamten an die Spitze der Kreise.


1970
Durch die kommunale Neugliederung werden im Kreis Höxter die ehemals selbstständigen Gemeinden zu Städten zusammengeschlossen.


1975
Die früheren Kreise Warburg und Höxter werden zum heutigen Kreis Höxter mit Sitz in Höxter vereinigt. Gleichzeitig werden die Gemeinden des ehemaligen Kreises Warburg zu Städten zusammengelegt. Somit gehören zum Kreis die Städte Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Nieheim, Steinheim, Warburg und Willebadessen, also zehn Städte mit insgesamt 121 Ortschaften.


1996
An die Stelle der Doppelspitze von Landrat und Oberkreisdirektor tritt ein hauptamtlicher Landrat als politischer Repräsentant des Kreises und als Leiter der Verwaltung.


2014
Im Juni wird Corvey - insbesondere wegen seines von 873 bis 885 erbauten karolingischen Westwerks - von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.


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